Futur I

Das Futur: Die Zeitform für die Zukunft

Wenn man über die Zukunft spricht, verwendet man oft das Präsens.

Morgen arbeite ich in Yaras Fahrradladen.

Durch die Zeitangabe (z. B. morgen) versteht man, dass über die Zukunft gesprochen wird. Man braucht deshalb meistens keine Verbform für die Zukunft.

Es gibt aber in der deutschen Sprache eine Verbform, mit der man Zukünftiges ausdrücken kann. Diese Form heißt Futur I. Man benutzt das Futur I, besonders wenn man ...

  • ... über Pläne spricht:
    Ich werde eine Ausbildung in Yaras Fahrradladen machen.
     
  • ... Prognosen oder Vermutungen ausdrücken will:
    Das Klima wird sich weiter erwärmen.
     
  • ... ein Versprechen gibt:
    Ich werde jeden Tag Deutsch lernen, Tante Yara!

 

Man bildet das Futur I aus dem Hilfsverb werden und dem Infinitiv. Auf der zweiten Position im Satz steht die konjugierte Form von werden:

Singular:  
1. Person ich werde
2. Person du wirst
3. Person er/sie/es wird
Plural:  
1. Person wir werden
2. Person ihr werdet
3. Person sie werden
formell: Sie werden


Am Ende des Satzes steht der Infinitiv.

Beispiele:

Der Klimawandel wird die Natur verändern.

Treibhausgase werden die Welt auch in Zukunft aufheizen.

 

In Nebensätzen steht die konjugierte Form von werden am Satzende, also hinter dem Infinitiv.

Beispiele:

Seit vielen Jahren warnen Forscher und Forscherinnen, dass die Temperatur auf der Erde weiter steigen wird.

Ich bin sicher, dass es in Zukunft noch mehr Trockenheit geben wird.