Landeskunde

Spezialitäten aus Deutschland

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Eine spezifische deutsche Küche suchst du vergeblich, denn die gibt es nicht. Stattdessen gibt es viele regionale Spezialitäten, die manchmal auch durch die Küche der Nachbarländer beeinflusst wurden.

Labskaus ist ein altes Seemannsgericht, ein Brei aus gepökeltem Rindfleisch, roter Beete, Zwiebeln und Kartoffeln. Meist gibt es Matjes (eingelegten Hering) Gewürzgurke und Spiegelei dazu. Labskaus wird in ganz Norddeutschland, aber auch in den Nachbarländern Dänemark und Schweden gegessen und steht auf den Speisekarten vieler Restaurants.

Die Weißwurst ist eines der bekanntesten deutschen Gerichte. Sie ist aber nur in Bayern typisch. Dort gibt es zum Frühstück häufig Weißwürste, süßen Senf, eine Brezel und oft sogar ein Bier dazu. Weißwürste bestehen zum Großteil aus Kalbfleisch, viele Metzgereien haben ihr eigenes, geheimes Rezept. Die Wurst wird gekocht und vor dem Essen aus dem Darm geschält.

Soljanka kommt aus der osteuropäischen Küche und war in der DDR eines der beliebtesten Gerichte. Auch heute ist es vor allem in Ostdeutschland verbreitet und wird sowohl zu Hause gekocht als auch in Restaurants als Vorspeise angeboten. Soljanka ist ein Eintopf mit Fleisch, Fisch oder Pilzen als Hauptzutat. Hinzu kommen Tomaten, Paprika, Gewürzgurken, Wurst, frische Kräuter und – je nach Rezept – Kartoffeln, Weißkohl, Karotten, Kapern und Oliven. Soljanka isst man mit Zitrone und Sahne.

Himmel und Erde (auch: Himmel un Ääd) kannst du im Westen Deutschlands probieren. Das Gericht besteht aus Äpfeln, die am Baum wachsen und dem Himmel nahe sind, und Kartoffeln aus der Erde. Daher der Name. Zu dem Brei aus Kartoffeln und Äpfeln gibt es gebratene Blutwurst, Speck oder Leberwurst und knusprige Röstzwiebeln.

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