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Weg von zu Hause

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Manuskript

VINCENT:
Ich würde es sehr begrüßen, wenn du ein bisschen weniger mit den Gästen quatschen und dafür ein bisschen schneller arbeiten könntest! Und dat nächste Mal: bisschen weniger Ausschnitt!

JOJO:
Entschuldigung, ich … ich dachte, die Gäste sollen sich wohlfühlen.

VINCENT:
Die Gäste fühlen sich wohl, wenn sie ihre Getränke bekommen.

PHILIPP:
Also Vincent, ich weiß gar nicht, was du hast. Sie macht das doch großartig. Mach dir nichts draus, Jojo! Vincent kann man's gar nicht recht machen. Niemand kann das.

VINCENT:
Außer wenn der FC endlich mal wieder gewinnt.

JOJO:
Der FC?

VINCENT:
1. FC Köln, Fußball, Mädchen!

JOJO:
Ist der so schlecht?

VINCENT:
Also!

PHILIPP:
Hey, schlechtes Thema! Ich muss los. Ich hab noch meine Lerngruppe. Ciao!

JOJO:
Tschüss, Philipp!

JONAS:
'Tschuldigung? Einen Milchkaffee, bitte! Also ich weiß nicht, was dein Chef hat. Mach dir nix draus, wegen ihm kommen die Gäste bestimmt nicht.

JOJO:
Genau. Sondern wegen des guten Milchkaffees.

VINCENT:
Wat is dat denn? Fräulein!

JOJO:
Lotta! Kommst du nicht weiter? Kann ich dir helfen?

LOTTA:
Ich hab versucht zu schlafen. Aber ich muss dauernd an meine Mutter denken.

JOJO:
Ach, Lotta! Diabetes ist nichts Schönes, aber man kann damit leben.

LOTTA:
Eigentlich schon, aber ...

JOJO:
Man muss einfach die Ernährung umstellen. Meine Oma hat sich damals geweigert. Sie hat täglich kiloweise Brigadeiros gegessen.

LOTTA:
Was ist denn das?

JOJO:
Sehr leckere Süßigkeiten mit viel Schokolade! Sie ist süchtig danach. Schließlich hat sie auch Augenprobleme deswegen gekriegt. Aber deine Mutter ist nicht so stur, oder?

LOTTA:
Du hast ja recht. Ich bin nur so schlecht drauf, weil ich so 'n schlechtes Gewissen habe. Dabei hatte ich mich gerade so darüber gefreut, etwas mehr Abstand zu kriegen. Verstehst du? Endlich 'n bisschen Freiraum! Endlich mal durchatmen! Und schon klammert sie wieder! Kann ja nix dafür, dass sie krank ist. Ich bin so eine schlechte Tochter.

Wenn die eigenen Kinder von zu Hause medium, ist das für viele Eltern schwer. Sie haben medium damit, ihre Kinder gehen zu lassen. Oft medium sie, weil sie medium um ihre Kinder haben. Die Kinder freuen sich über mehr medium und darüber, dass sie ihr Leben selbst medium können. Häufig haben sie für die Sorgen der Eltern kein medium.

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