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Übe das Wort „einander“!

Schreib die richtige Form in die Lücke.

Manuskript

Wie gern telefonieren wir noch?

Seit 150 Jahren telefonieren Menschen miteinander. Doch bei Jüngeren sind andere Formen der Kommunikation beliebt. Denn Anrufe können unangenehme Gefühle auslösen. Aber sie haben auch Vorteile.


„Mr. Watson, kommen Sie her, ich möchte mit Ihnen sprechen.“ Mit diesen Worten begann Alexander Graham Bell den ersten Telefonanruf der Welt. Im Februar 1876 meldete er ein Patent für seine Erfindung an. In den folgenden Jahrzehnten eroberte das Telefon den Alltag der Menschen. Heute können wir mit dem Handy sogar beim Spazierengehen oder im Badezimmer telefonieren. Trotzdem sind Telefongespräche für viele Menschen nicht mehr die erste Wahl.

Mit E-Mails, SMS, Messenger-Nachrichten und Social-Media-Plattformen sind in den letzten Jahrzehnten neue Kommunikationsmöglichkeiten entstanden. Die Folge: Textbasierte Formen wurden immer beliebter, besonders bei jungen Menschen. Sie sind daran gewöhnt, „nicht-gleichzeitig“ zu kommunizieren. „Wenn man eine Textnachricht schickt, dann vermittelt man eher das Gefühl: Du kannst dann antworten, wenn es für dich passt“, erklärt Lea Utz, die in ihrem Podcast „Telephobia“ Menschen hilft, schwierige Anrufe zu machen.

Amit Kumar von der University of Delaware untersucht Erwartungen von Menschen an Telefonate mit deren tatsächlichem Verlauf. Dabei hat er herausgefunden, dass es über alle Generationen hinweg ein unangenehmes Gefühl vor einem Telefonat geben kann – also auch bei älteren Menschen, die noch öfter zum Hörer greifen als jüngere. „Wir denken, dass es irgendwie seltsam wird, mit jemandem am Telefon zu sprechen“, sagt Kumar.

Wenn es um Beziehungen geht, hat ein Telefonat allerdings noch immer mehr zu bieten als Textnachrichten. „Wir haben festgestellt, dass Menschen tatsächlich deutlich stärkere Bindungen aufbauen, wenn sie über das Telefon miteinander interagieren“, sagt Kumar. Dabei führen Videoanrufe nicht zu stärkeren Bindungen als Sprachanrufe, so Kumar. Die verbindende Kraft scheint also nach wie vor in der Stimme zu liegen.

Beispiel: Ich spreche mit dir und du sprichst mit mir. Wir sprechen miteinander.

Bilde die richtige Form.
  1. Ich warte auf dich und du wartest auf mich. Wir warten medium.
  2. Du hast eine Nachricht für mich und ich habe eine Nachricht für dich. Wir haben Nachrichten medium.
  3. Er spricht über sie und sie spricht über ihn. Sie sprechen medium.
  4. Sie steht neben ihm und er steht neben ihr. Sie stehen medium.
  5. Ich denke an dich und du denkst an mich. Wir denken medium.

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