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Übe den Konjunktiv II!

Lies die Sätze mit den Verben im Konjunktiv II. Schreib die Infinitive der Verben dazu.

Manuskript

Ufos in Deutschland? Meldungen beim Zentrum CENAP

Seit 50 Jahren untersucht Hansjürgen Köhler Ufo-Meldungen in Deutschland. Die meisten Fälle lassen sich erklären, nur wenige konnten nicht gelöst werden. In letzter Zeit ist die Zahl der Meldungen stark gestiegen.


Was soll man machen, wenn man in Deutschland ungewöhnliche Dinge am Himmel beobachtet hat? Hier hilft Hansjürgen Köhler weiter. Er arbeitet seit 50 Jahren ehrenamtlich im CENAP und untersucht Ufo-Meldungen. CENAP, so heißt das „Centrale Erforschungs-Netz außergewöhnlicher Himmels-Phänomene“. Es wurde im Jahr 1976 gegründet und befindet sich im Odenwald. Das Zentrum hat bisher über 13.000 Fälle gesammelt. Nur 89 davon konnten nicht gelöst werden.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Meldungen stark gestiegen. Allein 2025 waren es mehr als 1300. Viele Ufo-Sichtungen lassen sich durch Raketen, Satelliten oder Sterne erklären, erzählt Köhler. Besonders häufig wird zum Beispiel Sirius, der hellste Stern am Himmel, mit einem Ufo verwechselt. Rund 40 Prozent der Fälle werden laut Köhler aber durch Raumfahrttechnologie verursacht. Die Starlink-Satelliten von Elon Musk können beispielsweise sehr hell leuchten. Häufig sind aber auch Drohnen, Flugzeuge oder Lasershows die Ursache für Anrufe im Ufo-Zentrum.

Die CENAP-Hotline kann man 24 Stunden am Tag erreichen. Die meisten Meldungen gibt es zwischen 22 und 24 Uhr. Sie kommen vor allem von Menschen, die beim Rauchen auf dem Balkon etwas Ungewöhnliches am Himmel bemerkt haben. Köhler braucht bei jeder Meldung genaue Daten wie die Uhrzeit, den Ort oder die Dauer des Phänomens. Diese vergleicht er dann zum Beispiel mit Flugplänen oder Informationen von Raumfahrtagenturen. Dabei arbeitet er auch mit speziellen Computerprogrammen.

Für Köhler, der eigentlich gern Astronom geworden wäre, ist seine Tätigkeit wissenschaftliche Aufklärungsarbeit. Auch die Europäische Weltraumorganisation (ESA) leitet ihm Berichte von Menschen weiter, die ein seltsames Phänomen am Himmel gesehen haben. Ob er an eine echte Landung von außerirdischen Gästen glaubt? „Bis zum heutigen Tag waren sie ntop themaicht da“, meint er. Er denkt zwar, dass es noch andere Lebewesen in der Galaxie gibt. Aber: Wenn sie sehen würden, was hier los ist, wären sie ganz schnell wieder weg.

  1. Wenn die Menschen mehr über Astronomie wüssten (Infinitiv: small), würden sie vielleicht seltener beim CENAP anrufen.
  2. Hansjürgen Köhler wäre (Infinitiv: small) gern Astronom geworden.
  3. Wenn es Elon Musks Starlink-Satelliten nicht gäbe (Infinitiv: small), würden am Himmel wahrscheinlich weniger helle Objekte auffallen. Dann hätte (Infinitiv: small) Hansjürgen Köhler auch weniger zu tun.
  4. Manche Menschen haben gedacht, das Flugzeug könnte (Infinitiv: small) ein Ufo sein.
  5. Hansjürgen Köhler glaubt: Wenn Außerirdische sähen (Infinitiv: small), was auf der Erde passiert, würden sie schnell wieder gehen.

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