Manuskript

MARK:
Wenn man den Rhein runterfährt, kommt man an vierzig Burgen und Schlössern vorbei, auf 65 Kilometern. Das ist einmalig auf der Welt.

REZA:
Du könntest ja unter die Reiseführer, Mark. Ich wusste gar nicht, dass du da Qualitäten hast.

MARK:
Ihr wisst wahrscheinlich vieles nicht von mir.

LENA:
Ich weiß vor allem eins – ich hab' Hunger!

REZA:
Ich auch! Wo ist die Picknicktasche?

JOJO:
Aber wollen wir nicht lieber in der Stadt essen? Ich habe gehört, dass die Museumsmeile so toll sein soll ...

MARK:
Die ist schon toll, aber das ist mit dem hier doch gar nicht zu vergleichen.

REZA:
Das Wichtigste ist, dass unsere hungrigen Bäuche erst mal was zu essen kriegen. Was willst du, Lena?

MARK:
Du kommst schon früh genug in die Stadt. Schau dir das an – diese Weinberge. Vielleicht sollten wir heute noch 'ne Weinprobe machen?

JOJO:
Gute Idee, wenn wir mehr Zeit haben. Ich bin auch hungrig. Aber lasst mich noch zwei, drei Fotos machen … So, Reza, du noch ein bisschen mehr nach links zu Lena. Und du Mark, schau nicht so böse!

MARK:
Du bist nicht mit auf dem Foto! Hast du keinen Selbstauslöser?

LENA:
Jojo, beeil dich! Ich bekomme einen Krampf im Mundwinkel.

MARK:
So, das ist also sozusagen der berühmteste Sohn der Stadt: Ludwig van Beethoven.
Wenn ihr wollt, können wir noch zu seinem Geburtshaus gehen. Das ist gleich da drüben!

JOJO:
Ich würde ja lieber auf die Museumsmeile … Aber wir gehen natürlich zuerst zum
Beethoven-Haus. Und vorher gebe ich euch allen noch ein Eis aus.

LENA:
Oh, das ist aber nett!

REZA:
Cool!

JOJO:
Mist, wo ist mein Rucksack?


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